IAA 2011
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Zweite Generation des Bestsellers i30 feiert Weltpremiere
- Kompaktklasse-Modell i30 schlägt neue Wege bei Design und Qualität ein
- Deutschlandpremiere für elegante Limousine i40
- Hybridmodell Sonata erstmals in Europa zu sehen
- Antrieb aus der Steckdose: Elektroauto i10 BlueOn
Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt feiert die zweite Generation der Kompaktklasse-Baureihe i30 ihre Weltpremiere. Außerdem ist auf dem Stand des fünftgrößten Automobilherstellers in Halle 6.0 erstmals in Deutschland die Limousine der Mittelklasse-Baureihe i40 zu sehen. Getreu dem Messemotto „Zukunft serienmäßig“ präsentiert Hyundai außerdem das Hybrid-Modell Sonata und den kleinen Elektroflitzer i10 BlueOn.
Design und Qualität in neuer Dimension: Hyundai i30
Bereits die erste Generation des Hyundai Kompaktmodells i30 war ein voller Erfolg und verkaufte sich in Europa seit Juli 2007 mehr als 360.000 Mal. Davon entfielen allein auf Deutschland über 90.000 Einheiten. Nun knüpft der im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim speziell für Europa konzipierte Nachfolger an die Erfolge des Bestsellers an.
Die stimmige Linienführung des neuen i30 verkörpert den hohen Anspruch der Marke und entstand unter Federführung des deutschen Chefdesigners Thomas Bürkle. Geprägt von der Hyundai Designsprache „Fluidic Sculpture“ strahlt der 4,30 Meter lange, 1,78 Meter breite und 1,47 Meter hohe Fünftürer sportliche Dynamik aus. Kraftvoll-muskulöse Formen und markant verlaufende Linien lassen das Kompaktmodell satt auf der Straße stehen und bilden reizvolle Lichtkanten. Mit seinem kompakten Aufbau, der hoch angesetzten Gürtellinie und weit außen stehenden Rädern folgt der i30 dem europäischen Geschmack. Charakter zeigt die Front des i30 durch den markentypischen Hexagonal-Kühlergrill und die L-förmigen Tagfahrleuchten. Design-Details wie die auffällig gezeichneten Frontscheinwerfer, die weit in die Kotflügel hineinreichen, oder die spitz zulaufenden Rückleuchten betonen zusätzlich den selbstbewussten Auftritt.
Dank des üppigen Radstands von 2,65 Metern finden bis zu fünf Insassen bequem Platz im Neuling. Das Kofferraumvolumen wächst im Vergleich zum Vorgänger um 38 Liter auf 378 Liter an. Im Cockpit, das mit hochwertigen Materialien ausgestattet ist, geht es aufgeräumt zu. Die Bedienung der Schalter kann intuitiv erfolgen. Erstmals in der Hyundai Kompaktklasse erhältlich sind innovative Sicherheits- und Komfortmerkmale wie Knieairbag für den Fahrer, adaptives Kurvenlicht, Instrumente mit hochauflösender TFT-LCD-Anzeige oder die elektrische Parkbremse. Ein großes Panorama-Schiebedach sorgt auf Wunsch für Lounge-Atmosphäre und das Navigationssystem mit integriertem 7-Zoll-Farbmonitor und Rückfahrkamera für zuverlässiges Ankommen.
Antriebseitig überzeugt der i30 durch Agilität, Effizienz und niedrige Kohlendioxid-Emissionen. Zur Wahl stehen ein rund 73 kW (100 PS) starker 1,4-Liter-Benziner und der erstmals im ix35 und Veloster eingesetzte 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 99 kW (135 PS). Bei den Selbstzündern sind ein 1.4 CRDi mit 66 kW (90 PS) sowie ein 1.6 CRDi, der in zwei Leistungsstufen mit 81 kW (110 PS) und 94 kW (128 PS) angeboten wird, verfügbar. Der 1.4 CRDi-Motor entwickelt sein maximales Drehmoment von 220 Nm zwischen 1.500 und 2.750 U/min, die beiden 1.6 CRDi-Versionen liefern maximal 260 Nm zwischen 1.900 und 2.750 U/min ab. Als blue-Variante mit Start-/Stopp-Automatik ISG und rollwiderstandsarmen Reifen erreicht der i30 1.6 CRDi einen CO2-Ausstoß von unter 100 g/km. Alle zur Verfügung stehenden Motoren sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet und im Fall der stärkeren Benziner- und Dieselversion wahlweise mit Sechsstufenautomatik kombinierbar.
Ebenfalls auf den europäischen Geschmack abgestimmt ist das komplett neu entwickelte Fahrwerk des i30 sowie die Lenkung Flex Steer, die über drei Programme eine individuelle Lenkunterstützung ermöglicht. Die Neuauflage des i30 startet im Frühjahr 2012 auf dem deutschen Markt. Hyundai plant vom i30, durchschnittlich 120.000 Einheiten pro Jahr in Europa abzusetzen.
Eleganter Auftritt: Hyundai i40 Limousine
Ihre Deutschlandpremiere feiert am Main die dynamische Stufenhecklimousine i40. Auch dieses Modell folgt der Hyundai Designsprache „Fluidic Sculpture“ und orientiert sich an Formen aus der Natur. Mit rund 4,74 Meter Außenlänge, einer Breite von 1,82 Meter und einer Höhe von 1,47 Meter steht der i40 sportlich auf der Straße. Dank des Radstands von 2,77 Meter bietet der Viertürer großzügige Platzverhältnisse im Innenraum. Die Front wird geprägt durch den für Hyundai typischen Hexagonal-Grill. In der Seitenansicht fallen sofort die provokant verlaufende Gürtellinie und die dynamisch ansteigende Sicke oberhalb der Türschweller auf, die der viertürigen Limousine eine besonders dynamische Note verleihen. Die coupéartige Fenstersilhouette und schlanke Heckleuchten setzen weitere Akzente.
Kultivierte und sparsame Triebwerke stehen für die i40 Limousine zum deutschen Marktstart im November 2011 zur Verfügung: Ein 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 99 kW (135 PS), ein 2,0-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 130 kW (177 PS) sowie ein effizienter 1.7 Common-Rail-Diesel, der in zwei Leistungsstufen mit 85 kW (116 PS) und 100 kW (136 PS) erhältlich ist. Gekoppelt sind alle Motoren an ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe. Für die beiden Top-Motorisierungen ist auch eine 6-Stufen-Automatik erhältlich.
Ebenso wie das im September eingeführte Kombimodell der Baureihe i40 wartet auch die Limousine mit neuen Ausstattungsoptionen wie elektrischer Parkbremse, Xenon-Scheinwerfern, Spurhalteassistent und insgesamt neun Airbags auf. Für Wohlbefinden an Bord sorgen belüftbare Vordersitze und ein beheizbares Lederlenkrad. Serienmäßig an Bord ist das 5 Jahre Sorgenfrei-Paket, das eine Fahrzeuggarantie von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung und einen europaweiten Mobilitätsservice umfasst. In diesem Zeitraum sind außerdem die Kosten für fünf Wartungen inklusive.
Hybridtechnologie in Serie: Hyundai Sonata
Hyundai forscht seit vielen Jahren an Elektromotoren und Speicherbatterien insbesondere zur Steigerung von Leistungsfähigkeit und Reichweite. Dies mündete sowohl in einer ganzen Reihe von Hybridfahrzeugstudien als auch in innovativen Serienprodukten. Bereits im Juli 2009 startete der weltweit erste Flüssiggas-Hybrid – der Elantra LPI Hybrid – in Korea. Nun folgt mit dem Sonata Hybrid eine 4,82 Meter lange Limousine im D-Segment, die noch 2011 im koreanischen Heimatmarkt und in den USA in den Verkauf geht. Sie verfügt über einen 2,4 Liter Benzinmotor mit rund 122 kW (166 PS) und einen Elektromotor mit ca. 30 kW (41 PS), der an eine 270V-Lithium Polymer Batterie gekoppelt ist. Im reinen Elektromodus ist eine Geschwindigkeit von bis zu 74 Meilen möglich. Der Durchschnittsverbrauch beträgt beim Sonata Hybrid 4,8 Liter Super auf 100 Kilometer. Geschaltet wird über eine 6-Gang-Automatik, die speziell auf den Hybrid-Betrieb abgestimmt wurde.
Elektroflitzer: Hyundai i10 BlueOn
Die Entwicklung rein batteriegetriebener Elektrofahrzeuge besitzt bei Hyundai eine mehr als 20-jährige Tradition. Auf der IAA 2011 zeigt Hyundai die Serienversion des Elektrofahrzeugs BlueOn, die auf dem Kleinstwagen i10 basiert. Der BlueOn besitzt eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 16,4 kWh. Der Elektromotor leistet 61 kW bei einem Drehmoment von 210 Nm. 130 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 13,1 Sekunden sichern praxistaugliche Fahrleistungen. Die maximale Reichweite pro Batterieladung beträgt 140 km. Geladen werden kann entweder an der 220 V-Steckdose oder mit 330 V-Drehstrom. Ist die Batterie komplett entladen, dauert das sechs Stunden (bei 220 Volt). Bei 330 Volt werden schon nach 25 Minuten 80% der Kapazität erreicht. Der BlueOn verfügt über ein rekuperativ wirkendes Bremssystem und ein akustisches Fußgängerwarnsystem, das Unfälle mit dem nahezu geräuschlos fahrenden Elektroauto vermeiden soll. Bereits im Oktober 2010 übergab Hyundai in Korea eine Testflotte von 30 Fahrzeugen an örtliche Regierungseinrichtungen und Behörden. Bis Ende 2012 sollen etwa 2.500 Einheiten hergestellt werden. 2013 beginnt Hyundai mit der Serienfertigung.



